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Der Experte antwortet

 

Wasser: Lebenselixier – Bauwerksfeind Nr. 1

Wasser ist einerseits die Grundlage allen Lebens, andererseits die Wurzel allen Übels. Feuchtigkeit im Bau ist der größte Schadensverursacher. Eine Erhöhung der Mauerwerksfeuchtigkeit um 1% verschlechtert die Wärmedämmung des Mauerwerks um ca. 5 %. Salzausblühungen entstehen nur, nachdem Feuchtigkeit ins Mauerwerk eingedrungen ist. Wasser kann einem Haus sowohl in Form von Dampf, Flüssigkeit als auch als Eis erheblichen Schaden zufügen. Wie unterschiedlich die Aggregatzustände des Wassers auch sind, so verschieden sind die Schadensbilder, die durch sie entstehen können.

Im Boden und Mauerwerk vorhandene Salze haben die Eigenschaft, dass sie Wasser regelrecht anziehen, um sich in ihm aufzulösen. Die gelösten Salze „reisen“ so lange mit dem Wasser, bis dieses wieder auf der Oberfläche verdunstet und die Salze als Ausblühungen auf Putz oder Mauerwerk zurücklässt. Die ausgetretenen Salze bilden hässliche Flecken und feuchte Ränder auf der Fassade. Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit ziehen sie immer wieder Wasser an sich. Diese ständige Durchfeuchtung einer salzbelasteten Wand kann infolge von Kristallisationsdruck und Frosteinwirkung zu Putzabplatzungen führen.

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Für die Erstellung eines Sanierkonzeptes und somit vor der Auswahl des Putzsystems muss die Belastung des Gebäudes untersucht werden. Durch die der Schadenssituation entsprechenden Messung der Durchfeuchtungsgrade und Salzbelastungen erhält man ein Bild der Schadhaftigkeit des Gebäudes. In der WTA 2-9-04 „Sanierputzsysteme“ und ÖNORM B3355-1 „Trockenlegungsverfahren von feuchtem Mauerwerk“ werden die Putz- und Mauerwerks-Gehalte an bauschädlichen Salzen in Belastungsstufen eingeteilt. Diese Klassifikation dient zur Entscheidungsfindung bei der Auswahl der Trockenlegungsvariante und des Putzsystems.

Wirkungsweise von Sanierputzen
Sanier- und Porengrundputze weisen spezifische Eigenschaften auf, welche die Zerstörung des Oberputzes verhindern. Eine hohe Porosität sowie die verminderte kapillare Leitfähigkeit verhindern, dass die Salze an die Putzoberfläche gelangen. Der RÖFIX Porengrundputz dient als ausgleichender Unterputz für den Sanierputz. In den Luftporen des Porengrundputzes können die Salze kristallisieren und die Feuchtigkeit wird langsam als Wasserdampf durch den RÖFIX Sanierputz nach außen abgeführt. Durch die Verlegung der Verdunstungszone in den Unterputz bleiben der Oberputz und der Anstrich trocken und es entstehen keine schädigenden Ausblühungen an der Wandoberfläche.

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RÖFIX bietet eine komplette Produktpalette an Saniersystemen, die speziell für die unterschiedlichen Feuchtebelastungsstufen und Versalzungsgrade entwickelt wurde. In Verbindung mit der eingehenden Beratung durch unsere Techniker ermöglichen die RÖFIX Saniersysteme die Analyse und anschließende Bestimmung der spezifischen Lösung für die jeweilige Situation. Die entfeuchtenden RÖFIX Sanierputze entsprechen der WTA-Richtlinie und garantieren höchste Qualitäts- und Wirksamkeitsstandards.

Die Saniersysteme RÖFIX RS1, RÖFIX RS2, RÖFIX RS3, RÖFIX SanoCalce, sowie die Systeme RÖFIX Renopor und RÖFIX Cavastop sind die leistungsstarke Lösung für das Problem von feuchten Mauern an Gebäuden.